Strickproben

Die Fotos der Strickproben war ich noch schuldig! Im Shop sind sie schon drin. Ich hoffe, sie gefallen euch! Es ist immer wieder spannend, die handgefärbte Wolle anschließend verstrickt zu sehen.

blau-bunt wild Strickprobepink-bunt wild StrickprobeMerino fine neon StrickprobeLace Seide blau-rot Strickprobe 1

Die oberen beiden Proben sind aus der wild gefärbten Sockenwolle. Danach kommt die extrafeine Merino. Der kleine I-Cord zeigt schön den Farbrhythmus. Auf dem untersten Foto ist Lacewolle aus Merino und Seide zu sehen. Insgesamt sind die Farben in natura etwas dunkler als auf den Fotos.

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Neues aus dem Färbetopf

Ich habe tatsächlich mal wieder gefärbt. Es war lange überfällig. Ich wollte mit dem Shop-Start bei Etsy gern gleich noch neue Stränge ergänzen zusätzlich zu den von DaWanda umgezogenen. Das hier sind die Ergebnisse:

Es beginnt mit herrlich weicher 100% Merino extrafine, gefärbt auf 2,30m-Stranglänge in Neonfarben. Die rot-türkisfarbenen Stränge sind Lacewolle aus Merino und Seide. Die türkis-bunt-farbenen und die pink-bunt-farbenen Stränge sind vierfädige Sockenwolle. Sie haben auch einen gefärbten Umfang von 2,30m. Ich habe sie im Topf liegend mit Farbe begossen, mal systematisch, mal weniger systematisch. Kann man als wilde Färbung bezeichnen. Dadurch sind lauter Unikate entstanden, die die gleichen Farben zeigen, sich aber zum Teil in der Helligkeit unterscheiden, weil man so die Farbaufnahme nicht komplett steuern kann. Am Ende habe ich die 2,30m-Stranglängen umgewickelt auf die übliche Länge von ca. 1,65m. Das alles könnt ihr euch auch in meinem Etsy-Shop ansehen. Jetzt mache ich noch zu jeder Färbung eine Strickprobe. Da bin ich schon ganz gespannt darauf! Fotos folgen…

Marine – Update

Ich bin gut voran gekommen bei meinem aktuellen Dreieck-Tuch-Projekt. Die Wolle begeistert mich immer noch!

Hier kommen die Bilder – je zwei der Vorderseite und der Rückseite:

Die eine Seite (die ersten beiden Fotos) sieht aus wie Mosaik-Muster – ist es aber nicht. Das kommt nur davon, dass die Maschen nicht gleichmäßig fest bzw. locker sind.

Am oberen Rand sieht man zwei Maschenmarkierer (hellgrün in der oberen Mitte). Ich war bislang eigentlich Maschenmarkiererverweigerer (Warum wird das Wort mit Rot unterringelt? Steht das nicht hier im Wörterbuch??) :o). Ich sehe doch, was ich stricke… Aber hier ging es tatsächlich nur schwer ohne, weil der Übergang von einem Patentmuster zum nächsten doch schwierig zu sehen ist.

Marine aus Merino

… und etwas Yak. So könnte man das neu begonnene Dreiecktuch beschreiben. Mit Dunkelblau aus tasmanischer Merino und Yak, dazu weiße und bordeaux-farbene reine Merinowolle. Fühlt sich verdammt weich an :o).

Die Grundidee: blaue und weiße schmale Streifen. Das Bordeaux habe ich dazu genommen, um noch einen zusätzlichen farblichen Akzent zu setzen. Und da ich keine eindeutig linke Seite haben wollte mit komplett linken Maschen, stricke ich das nicht in glatt rechts, sondern mit Patentmaschen, die ich so mag, und die meistens vorne wie hinten gut aussehen.

Das sind die Bilder vom Anfang:

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Im oberen Bild sind die Hinreihen zu sehen, im Bild unten die Rückreihen. Die gewünschten Streifen entstehen bei den Rückreihen, sodass das für mich dann die eigentliche Vorderseite ist. Man sieht auch gut, dass ich in der Mitte der Reihen das Muster wechsle. Hier vertausche ich einfach vom Muster her Hin- und Rückreihen. Das wird beim nächsten Blogeintrag dann noch besser zu sehen sein.

Fertig!

Das Tuch ist fertig. Ich habe es noch angefeuchtet, gespannt und so trocknen lassen.

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Wie man sieht, war meine Spannunterlage etwas zu klein. :o) Da muss ich mich noch kümmern…

Zum Schluss habe ich das Ganze noch mit drei Runden umhäkelt.

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Also: UfO-Status verhindert. Und das nächste Projekt ist natürlich in Arbeit :o). Und weitere sind als Muster im Hinterkopf und die Wolle ist in natura schon vorhanden. Bremsen ist überflüssig und vor allem sinnlos…

Handarbeiten querbeet